5 ultimative Tipps für die besten Suchbegriffe

Jeder der einen Blog betreibt oder Ware online verkaufen macht sich früher oder später Gedanken über die richtigen Keywords für Suchmaschinen. Mit meinen 5 ultimativen Tipps für die besten Suchbegriffe will ich dir zeigen wie ich arbeite.

Das Ziel ist dabei von Käufer und Leser einfach gefunden zu werden. Eine optimierte Seite für einen Nischenmarkt kann eine sehr gute Sichtbarkeit in der Suchmaschinen erreichen. Auch wenn es verlockend ist, sollten wir nicht unseren gesamten Traffic über Social Media  generieren. Spätestens nach der nächsten Änderung bei Facebook & Co können wir eine Menge Leser verlieren.

Bevor ich einen Beitrag veröffentliche oder meine Artikel bei Etsy oder im eigenen Online-Shop einstelle, mache ich mir grundlegende Gedanken über die richtigen Suchbegriffe. Es ist nahezu aussichtslos ohne eine Strategie die richtigen Begriffe zu finden. Blindes schreiben ohne Konzept führt selten zum Erfolg.

Produkte und Beiträge verbessern

Über Nacht wird niemand zum Meister der SEO-Optimierung. Eine richtige Strategie benötigt Zeit und noch viel mehr Geduld. Bearbeitet man vorhandene Artikel und Beiträge kann es bis zu 6 Monaten dauern, bis die ersten Erfolge bei Google sichtbar werden. Das hört sich nach einem sehr großen Zeitraum an, es führt aber leider kein Weg daran vorbei.

Auch wenn die Änderungen nicht sofort sichtbar sind und mehr Traffic oder Verkäufen generieren sollte man am Ball bleiben! Änderungen benötigen Zeit und genau dabei sollte man nicht entmutigt die Flinte ins Korn werfen.

Gut optimierte Seiten werden für eine Sichtbarkeit in den Suchmaschinen immer wichtiger. In der Vergangenheit gab es besonders bei Google zahlreiche große Updates, die gezeigt haben wie wichtig dieses Thema ist. Ständig wird an den Rankingfaktoren bei Google gearbeitet und geschraubt.

Führen wir Änderungen an unserer Seite durch, brauchen der Bot einer Suchmaschine einige Zeit, bis alle Änderungen erfasst sind.

Bei umfangreichen Seiten, mit zum Beispiel mehr als 400 Beiträgen und vielen Artikeln im Shop, kann es wirklich Monate dauern bis alle Änderungen verarbeitet sind. Ein Bot scannt nicht jeden Tag den kompletten Umfang eines Blogs.

Warum SEO und Suchbegriffe optimieren?

Lange Geschichte kurz erklärt: Wir wollen von Kunden und Lesern gefunden werden.

Ohne Aufmerksamkeit können wir die besten Produkte haben und tolle Beiträge schreiben, aber gewinnen keinen einzigen Kunden oder Leser.

Die heutigen Suchmaschinen entwicklen sich weiter, um den Nutzern einen grösstmöglichen Komfort zu bieten. Deshalb sind alte SEO-Methoden mit einer Überflutung von Schlüsselbegriffen aussichtslos. Suchmaschinen sind heute clever und bemerken es, wenn mit Keyword-Stuffing gearbeitet wird.

Vor 20 Jahren konnte eine Seite mit beliebig vielen Suchbegriffen gespammt werden. Man fügte „unsichtbaren Text“ z. B. weiße Schrift auf weißem Hintergrund einfach in den Seitenfuß ein. Mit dieser Methode konnte man tolle Rankings erreichen. Heute erreicht man mit dieser Methode eine extrem schlechte Bewertung der Suchmaschine. Von solchen Methoden kann ich nur abraten.

Eine Suchmaschine versucht das Nutzerverhalten zu verstehen, um optimale Suchergebnisse zu liefern.  Als Blogger sollte man dies stets im Auge behalten und dafür optimieren.

Beispiel für geändertes Nutzerverhalten:

Obwohl man eine Internetadresse kennt, benutzt man trotzdem die Suche bei Google.  Das ist in den meisten Fällen einfach schneller. Statt in der Adressleiste „Bild.de“ einzugeben oder die Lesezeichen bemühen, wird bei Google nach „Bild“ gesucht. Intuitiv klickt man auf das erste Ergebnis. Wie zu erwarten ist „Bild.de“ selbstverständlich der erste Treffer.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf, müssen wir unsere Kunden vor Augen haben. Deshalb ist es gut, für unsere Zielgruppe zu optimieren.

Suchbegriffe ändern sich

Auch Suchbegriffe ändern sich und zeigen deutlich aktuelle Trends. Während man „früher“ nach Kapuzenpullover und Strickjacke suchte, lauten heute die gängigen Begriffe Hoodie und Cardigan. Noch deutlicher wird es bei der Jeanshose. Kaum eine Artikelbeschreibung kommt ohne Bezeichnungen wie Skinny oder Mommy Jeans, Bootcut oder Baggy-Optik aus.

Aber genau darin liegt unsere Chance. Um so spezifischer wir beschreiben, desto besser werden wir gefunden.

1. Aktuelle Suchtrends bei Google entdecken

Eine einfache Möglichkeit zur Recherche bei Keywords ist Google-Suche. Dank Auto-Vervollständigen beim Eingeben des Suchbegriffes werden mögliche Keywords direkt vorgeschlagen.

Hierzu einfach einen Suchbegriff eingeben. Google schlägt dann automatisch mögliche Kombinationen vor.

Google Suchtrends anzeigen

Am Ende der Ergebnisliste sehen wir weitere Vorschläge für Suchtrends passend zu unserem Keyword.

Suchvorschläge durch Google nutzen

Alle Vorschläge von Google brauchen wir für gute Suchbegriffe, denn sie zeigen die aktuellen Trends. Dies ist besonders wichtig für saisonale Themen wie Weihnachten, Ostern, Sommer, Winter usw. Oft entdecke mit dieser einfachen Suche eine Menge Varianten des ursprünglichen Keywords.

2. Fragen Freunde, Bekannte, Kollegen oder die Familie mit welchen Begriffen sie suchen

Für wirklich gute Suchbegriffe sollte man seinen Focus erweitern. Zu oft beschreibt man seine eigene Arbeit oder eigene Produkte mit wenig verschiedenen Wörtern. Es ist eine große Hilfe zu erfahren, wie andere Menschen nach diesen Dingen suchen.

Diese sollte man unbedingt aufschreiben und als spätere Inspirationsquelle nutzen! Auch wenn sie einem vorerst merkwürdig erscheinen.

Beispiel: Du willst einen Dachbodenfund an alten Leinenhandtüchern verkaufen. Frage deshalb Personen unterschiedlichen Alters mit unterschiedlichem Hintergrund wie sie ein Leinentuch oder Geschirrtuch benennen und beschreiben.

Das Ziel ist einen möglichst großen Pool an Begriffen zu bekommen. Es ist jetzt noch nicht wichtig, die relevante Begriffe herauszusuchen. Wir werden vorerst eine möglichst große Sammlung an Begriffen erstellen. Willst Du international anbieten, sind diese Suchbegriffe auch auf Englisch interessant.

  • Geschirrtuch, Geschirrhandtuch, Küchentuch, Küchenhandtuch, Leinentuch, Baumwolltuch, Handtuch, Trockentuch……
  • tea towel, kitchen towel, dish towel,

Beschreibe die Eigenschaften des Produktes

Jedes Produkt besitzt spezifische Eigenschaften. Um auf das Leinentuch-Beispiel zurückzukommen, sollten auch die Eigenschaften, die das Produkt beschreiben, gesammelt werden.

  • Halbleinen, 100% Leinen, bedruckt, bestickt, mit Applikation, mit Spitzenrand, weiß, meliert, 50cm x 70 cm…….

Finde die beschreibende Merkmale des Produktes heraus

Viele Produkte weisen individuelle Merkmale auf, nach denen ein Käufer suchen wird. Will jemand ein Geschirrtuch aus altem, eventuell noch handgewebtem Leinen erwerben, wird er sicherlich auch nach diesen Artikelmerkmalen suchen.

  • antik, vintage, handgewebt, shabby chic, used look

3. Google Trends benutzen

Ein toller Dienst von Google sind die Google Trends. Dies ist ein kostenloses Tool das man ohne Anmeldung einfach im Browser aufrufen kann.

Der große Vorteil ist eine kombinierte Suche nach mehreren Keywords. Google zeigt im zeitlichen Verlauf die Entwicklung von Suchbegriffen und eine Vorschau auf das Suchvolumen.

Google Trends Suchbegriffe

Neben dieser Vorschau erfahren wir eine Menge mehr über unsere Suche. So werden z. B. die Trends über Bundesländer und ähnliche Suchanfragen pro Keyword vorgeschlagen.

Suchtrends für Suchbegriffe

4. Suche nach Kombinationen Deiner bisherigen Keywords erneut bei Google

Das größte Problem für gute Suchbegriffe kann eine eingeschränkte Sicht auf das eigene Produkt oder Thema sein. Notiere die wichtigen und herausstechenden Begriffe. Es kommt nich darauf auf, ob du die Suchbegriffe als gut oder schlecht empfindest. Wir müssen herausfinden nach was gesucht wird.

Sieh Dir die Vorschau der Suchergebnisse an und halte Ausschau nach gängigen Formulierungen rund um dein Thema. Das Augenmerk sollte dabei auf der Textbeschreibung liegen.

Suchergebnis bei Google

5. Erstelle eine Listen aller gesammelten Keywords und Formulierungen

Dies kann ein handgeschriebener Zettel oder eine Liste in Excel sein. Für jeden Suchbegriff sollte anschließend eine Bewertung erfolgen wie relevant er für uns ist.

Für sehr gängige Suchbegriffe wie im vorigen Beispiel „Brötchen backen“ wird es voraussichtlich schwierig eine gute Platzierung zu erreichen. Aus diesem Grund sollte man auf eine gute Kombination von Keywords setzen. „Brötchen selber backen bio“ oder „Brötchen backen zuhause Backofen“ haben weniger Konkurrenz als die häufig belegten Buzzwords.

Will man z. B. einen Beitrag auf „Damenjeans selber nähen“ optimieren, wird die Trefferquote besser ausfallen. Diese Kombination ist sehr spezifisch und die Konkurrenz hierbei sehr gering. Das ist ein großer Vorteil für Hobby- oder Nischenwebseiten.

Besonders diese Nischen bieten uns eine gute Möglichkeit uns passend zu platzieren. 

Keywords in Beiträgen und Artikeln

Für Beiträge oder Produkte schreibe ich immer eine Rohfassung, die das Thema umreist. Anschließend wird dann der Text mit Suchbegriffen optimiert. Falsche oder ungebräuchliche Bezeichnungen fallen raus. Häufig verwendete Formulierungen versuche ich sinnvoll einzubauen.

Bei allen Aktivitäten sollten stets unsere Leser und Kunden im Vordergrund stehen. Ist ein Beitrag gut geschrieben oder ein Produkt einfach genial, wird es häufiger über Social Media geteilt. Das sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken und die „Social Signals“ werden von Google positiv bewertet.

Keinen Beitrag veröffentliche ich am gleichen Tag an dem ich ihn schreibe. Es is immer gut sich die Zeit für eine Überarbeitung am nächsten oder übernächsten Tag einzuplanen.

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Bettina

Hi, ich bin Bettina Müller und freue mich über Deinen Besuch. Ich bin Freelancer für Social-Media, Wordpress, SEO und berate Blogger und Unternehmen.

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